Hollister Firmenstatement - Update zu COVID-19 und unserer Lieferkette Mehr Informationen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Harninkontinenz

Fühlen Sie sich bei dem Gedanken, mit Ihrem Arzt über Harninkontinenz zu sprechen, unwohl? Wie können Sie diese Hürde überwinden und die erforderliche Behandlung erhalten? Erfahren Sie im folgenden Artikel, wie Sie Fragen an Ihren Arzt stellen können.

Diagnosing Bladder Disorders

Wie sprechen Sie das Thema Harninkontinenz bei Ihrem Arzt richtig an?

Die Behandlung von Harninkontinenz beginnt mit einem Gespräch mit Ihrem Arzt. Für viele ist das jedoch nicht einfach. Menschen, die mitten im Leben stehen und unter Problemen bei der Kontrolle ihrer Blasenfunktion leiden, fühlen sich möglicherweise unwohl, mit ihrem Arzt über Missgeschicke oder plötzlichen Harndrang zu sprechen. Ältere Erwachsene hingegen akzeptieren Inkontinenz oder andere Harnwegsprobleme häufig als Teil des des Älterwerdens.

Um Ihre Probleme bezüglich Ihrer Harninkontinenz zu lösen, ist es jedoch wichtig, den Mut zu sammeln, über Ihre Erfahrungen zu sprechen, nützliche Informationen für eine Diagnose bereitzustellen und die richtigen Fragen zu stellen.

Die Scham überwinden.

Wenn es Ihnen unangenehm ist, auf Grund Ihrer Harninkontinenz einen Arzt aufzusuchen, haben wir hier ein paar nützliche Tipps und Fakten für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen und sie motivieren können, einen Arzt aufzusuchen:

  • Medizinisches Fachpersonal ist geschult, um eine breite Palette von Inkontinenzproblemen zu besprechen und zu behandeln. Diese Gespräche zu führen ist Teil ihrer Arbeit.
  • Ein zugrunde liegendes und potenziell schwerwiegendes Problem könnte die Ursache für Ihre Inkontinenz sein, daher ist es wichtig, sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt zu wenden.
  • Je ausführlicher Sie Ihre Erfahrungen schildern und je besser vorbereitet Sie bei Ihre Arzt erscheinen, desto leichter wird es Ihnen fallen, über Ihre Harninkontinenz zu sprechen.


Bringen Sie ein Blasentagebuch zu Ihrem Arzttermin mit.

Mit dem Führen eines Blasentagebuchs können Sie ihr medizinisches Fachpersonal dabei unterstützen, Ihre Blasenfunktion besser zu verstehen. Ein Blasentagebuch umfasst Folgendes:

  • Ihre tägliche Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme (Zeitpunkt und Menge),
  • Zeitpunkt des Wasserlassens und eine grobe Schätzung der Urinmenge,
  • Stuhl und ggf. Durchfall, einschließlich Menge, Dranggefühle und Beschaffenheit
  • alle weiteren wichtigen Beobachtungen zu Ihren Erfahrungen mit dem Thema Inkontinenz.

Seien Sie sich bewusst, dass es verschiedene Arten der Harninkontinenz gibt. Die Identifizierung der richtigen Art ist Detektivarbeit, die auf fundierten Informationen beruht. Je mehr Details Sie Ihrem Arzt über Ihre Inkontinenz mitteilen können, desto einfacher ist es für sie/ihn, eine genaue Diagnose zu stellen und eine entsprechende Behandlung anzuordnen. Sollten Sie kein Blasentagebuch besitzen, kann es auch ausreichend sein, ausführliche Notizen zu dem Arzttermin mitzubringen.

Stellen Sie Ihrem Arzt Fragen zu Ihrer Harninkontinenz.

Der erste Schritt ist gemacht und Sie haben Ihr Blasentagebuch ausgefüllt bzw. sich ausführliche Notizen gemacht! Für Ihren Termin mit Ihrem behandelndem. Arzt empfiehlt es sich zudem eine Liste von Fragen vorzubereiten, die Sie mit Ihrem Arzt klären möchten. Das Gespräch konzentriert sich auf Ihre individuelle Situation, aber hier sind ein paar allgemeine Fragen, die Sie stellen können:

  • Wie lautet meine Diagnose? Welche Art von Harninkontinenz habe ich und was verursacht sie?
  • Können Sie mir in Bezug auf meine Inkontinenz helfen oder muss ich einen Spezialisten aufsuchen?
  • Was ist Ihre empfohlene Behandlung für meine Art von Inkontinenz? Was passiert ohne entsprechende Behandlung?
  • Gibt es Änderungen in Bezug auf meine Ernährung, meinen Lebensstil oder meine Toilettenroutine, die Sie empfehlen würden?
  • Was ist mein langfristiges Ziel? Wird Ihre empfohlene Behandlung meine Inkontinenzprobleme lösen oder müssen diese weiterhin behandelt werden?

Wie bei jedem medizinischen Problem ist das Gespräch mit Ihrem Arzt ein wichtiger erster Schritt. Sobald Sie alle Bedenken überwunden haben, mit Informationen zu Ihrem Termin kommen und die richtigen Fragen stellen, sind Sie auf dem besten Weg, Ihre Harninkontinenzprobleme anzugehen.